Jänner - Mai 2011

 

zurück zu Teil 3: Oktober - Dezember 2010

 

Das neue Jahr beginnt kalt, es hat -12°C und der Aufbau ist so richtig ausgekühlt. Es dauert einige Zeit, bis wir wieder auf Betriebstemperatur kommen, dann läuft das Werkl wieder...

Inzwischen steht der Amigo unterm Dach, wir schaffen es gerade eben bei trockener Straße - am Abend beginnt es wieder zu schneien. Der Aufbau ist während der Fahrt nicht runtergefallen, aber dafür eine Sitzfläche und zwar genau auf die Neonröhre, die ich extra unter den Tisch gelegt habe damit ihr nix passiert.

Hier werden wir die nächsten Monate verbringen und dann hoffentlich soweit fertig sein, dass wir zur Probefahrt starten können.

Weil es so kalt ist wird die Heizung zur "Chefsache" erklärt und als erstes in Angriff genommen. Abends haben wir schon 20°C in Aufbau - viel zu warm zum Arbeiten ;-)

Eine Webasto ThermoTop 5000 soll uns über die kalten Zeiten bringen. Die Warmluft leiten wir rundum, denn sie soll an möglichst vielen Stellen ausströmen. Ins Badezimmer und in dessen Schränke, hinter den Sitzflächen an den Wänden hoch, unter den Tisch, rund ums Bett, in den Stauraum unters Bett, in die Kleiderschränke und unter die Küchenzeile damit es auf dem Fußboden schön warm wird.

Das Badezimmer kommt als nächstes drann und wird bis auf die Duschwanne und die Fronten fertig gebaut. Das Waschbecken ist ein Brüller, unsere Salatschüssel ist größer als das Teil.

Ende Jänner hat Christian Plattner, unser Edelstahl-Schlosser, Zeit für uns und wird die Edelstahlarbeiten in Angriff nehmen. Edelstahlrohre für den Astabweiser und die Dach-Reling haben wir schon besorgt. Dann brauchen wir noch neue Füße für unsere Solaranlage, welche wir verstellbar machen wollen um den Wirkungsgrad zu erhöhen. 2 Staukästen und der Gaskasten sollen angefertigt werden. Die Markise will befestigt werden, sowie unsere Sandbleche, die links und rechts an die Außenwand kommen.

In der Zwischenzeit wollen wir das Wasserleitungsnetz und die Elektrik soweit fertig bekommen.

 

So, die Wasserversorgung ist nun bis auf die Außenwasserleitung und das noch fehlende Ausdehungsgefäß fertig.

vorher - nachher

 

Das Badezimmer ist nun auch fertiggestellt, der Wasserhahn ist montiert und das WC an die Wasserleitung angeschlossen.

 

 

Die Brause mit dem Einhebelmischer auch

 

 

Langsam geht es mit der Elektrik voran, die Steckdosen sind montiert und am Wochenende werden sie verkabelt

In der Zwischenzeit haben wir schon die Staukästen vermessen. Wir sind schon neugierig, wie sie an den Amigo passen werden. Der Winter ist nun nach 2 Wochen Pause auch wieder zurückgekommen!!

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Inzwischen hat sich wieder was getan, nicht viel, aber doch ;-)
Die Elektrik hat sich "erledigt", Pfuhhhh bin ich froh, das es hinter mir ist. Gedauert hat es natürlich auch länger als gedacht. Ist doch nicht so mein Spezialgebiet, durch fragen und mailen wurde es aber einfacher, Danke!!

Unser Strom wird gemacht:

1. Von der Lichtmaschine, welche die Starterbatterien lädt und von diesen via B2B Ladegerät mit Kennlinie in die Bordbatterien gelangt, damit diese immer schön und vor allem schnell voll werden.
2. Von 4 Solarmodulen je 80 Wp die über einen Solarladeregler in beide Batteriebänke laden.
3. Von einer Landstromsteckdose (wenn verfügbar) die unser Ladegerät befeuert, welches die Bordbatterien lädt.

Gespeichert wird der Strom in 4 Stück SHD 180Ah Blei/Säure-Batterien an die noch eine Zentralentgasung angebaut wird.

12 Volt für die Lampen, Backofen, Gasherd und TV
24 Volt für den Kühlschrank, Wasserpumpe, Standheizung, Ladeteil für das Notebook
220 Volt für den Boiler, die Espressomaschine, die Soundanlage und Steckdosen für div. Ladegeräte

Die 220 Volt erzeugen wir über 2 Inverter (300W und 2000W), die bei Bedarf eingeschalten werden.

Unsere Staukästen und die Klappe für den Gaskasten sind angekommen und werden Samstags montiert, damit der Amigo Sonntags auch schön ist...

Edelstahl, sauber gekantet und hoffentlich ;-) dicht verschweißt. Mit gleichschließenden Schlössern versehen, werden sie unsere "Schätze" aufnehmen und trocken halten - wenn die Temperaturen das Verkleben der Dichtung freundlicher machen. Zum Putzen sind wir auch noch nie gekommen - zu kalt.

Zeitgleich trifft auch die Duschtasse ein und einige Kartuschen Kleber und Silikon später sieht es so aus. Die Kühlwasserschläuche für den Boiler und die Elektrorohre sieht man nicht mehr, auch wird sie schön warm wenn die Heizung an ist ;-)

Der Duschrost passt auch schon.

Derzeit wird noch an den Kabeln für die Lautsprecher gearbeitet, da wir nun die richtigen Platzerl für die Beschallung gefunden haben. Die oberen Kanten des Aufbaus beherbergen noch etwas Feuchtigkeit, die nun mittels Silicagel ausgetrieben wird. Mit der Küche geht es weiter, das Plexiglas für die Wand ist gekommen und wartet auf den Einbau. Dann fehlen noch die Fronten der Küchenkastln und die Schnappverschlüsse wollen auch verbaut werden. Die Badezimmertür liegt auch schon ein paar Monate rum, war sie doch immer im Weg, nun kommt auch sie drann. Mal sehen wie lange es dauern wird, bis wir wieder einen Fortschritt melden können.

Aussehen tut es derzeit etwa so, weil ich morgen länger schlafe - muß ich abends länger arbeiten, deshalb bleibt keine Zeit zum Aufräumen.

Juhuu, wir haben wieder etwas wärmer, da könnte man doch eventuell die Fenster einbauen? Aber wir haben kein Sika. Fährt doch nicht gerade eben ein Auto von der Firma Würth vor mir zur Kreuzung. Rot - ich raus aus dem Rosty und klopfe an die Seitenscheibe und frage nach Klebt & Dicht. Michael ist ein ganz netter Typ und Tags drauf habe ich die benötigten Kartuschen. DANKE nochmals.

Nun wird es ernst, Fensterumriss abkleben, ein fachmännisches Gerüst aufbauen und schon kann ich fröhlich drauflosfideln. Glück muß man auch ab und zu haben, zufällig passen dann die Löcher genau.

 

Schnell alles sauber machen, anständig K&D drauf, dass wir auch eine gute Klebestelle haben. Der Schraubenzieher hilft unterstützend beim Einrichten. Hoffentlich fallen uns die Fenster nachts nicht aus dem Aufbau und sind morgen auch noch drinnen, Sicherheitshalber mach ich noch Fotos, wie aussehen sollte.

Super, sie sind drinnen geblieben und lassen sich auch öffnen. Wir dachtenmal drann die Fenster in der Farbe vom Fahrerhaus zu Lackieren, aber auf der Pulverbeschichtung hält das nicht gut, nochmals pulverbeschichten wollten wir dann auch nicht mehr. Spätestens nach der ersten Ausfahrt werden sie nicht mehr so weiß sein...

Innen werden die Zargen mit dem ausgeschnittenen, tapezierten GfK-Streifen ausgekleidet und verfugt, nun fehlen nur noch die Insekten und Verdunkelungs-Rollos.

Wegen der vielen E-Mails ein Nachtrag zu den Fenstern:


Der Fensterbauer, von dem wir die Fenster haben, liefert nicht mehr!!!

Wenn man "Hochwasserfenster" googelt, findet man einige Adressen die ähnliche Fenster vertreiben.

Mitte Feber, das Gas ist angeschlossen und der Ofen wartet auf seine Feuerprobe. Mal sehen was der neue SMEV kann. Pizza soll es geben, das Richtige um einen italienischen Ofen zu testen.

Uiiii, bist du deppert, ist das eine schöne Frau und sie kann auch gut kochen und backen. Verena hat es uns schon gemütlich gemacht und uns einen Vorgeschmack auf gepolsterte Bänke gemacht.

So, nun aber genug gegessen, da wartet ja noch Arbeit. Die Fahrerhauslagerung ist auf der rechten Seite ausgeschlagen, die besch... Zentralschmieranlage war doch nicht das Beste. Hat sie zwar regelmäßig geschmiert, aber nicht überall. Am Besten man macht es in Zukunft selbst und wirft als erstes gleich die Zentralschmierung über den Jordan. Machen wir, trotzdem wird die Lagerung dadurch nicht geheilt ;-)

Ausbauen, neues Teil einbauen. So schnell geht es nun auch wieder nicht, wir wollen die Bolzen aufbereiten, denn Neue kosten eine Lawine. So arbeite ich einen Tag lang drann rum, der rechte Bolzen ist schnell herausen, hatte ja genug Spiel, der Linke gibt sich nicht so schnell geschlagen. Er kennt mich noch nicht. Ich habe eine Flex. Nach 2 Schnitten haben wir 3 Teile, du kannst jemanden anderen ... Trotzdem dauert es auch dann noch einige Zeit bis sich der angewachsene Bolzen, durch gutes Zureden mit einem großen Fäustel, aus der Lagerung entfernte. So, nun haben wir nur mehr einen Bolzen, auch gut! Aus einem Rundstahl werden 2 neue Bolzen gedreht und dann nitridiert, Oberflächen-gehärtet. Sollten dann wieder ein paar Jahre halten, denn ich habe keine Lust die Dinger nochmals anzufassen.

 

 

Vorschriftsmäßige Anhebung des Fahrerhauses, weil der Hallenkran abwesend war. Seit ich Lkw fahre, kenne ich auch Stockwinden.

Fast vergessen: Der Arsch, der uns den Amigo verkauft hat, hat in seiner unendlichen Schlauheit die Schrauben, mit der die Anbauplatte befestigt war, mit der Autogen Schweißerei abgeschnitten (nebebei auch einige Luftschläuche mit den Glutspritzern beleidigt). Haben nun ja schon viele Schrauben am Amigo aufgemacht und bis auf ein paar wenige 8er Schrauben, sind ALLE aufgegangen. Nun mußte ich die M12 aufbohren und da ich keinen Linksausdreher habe, ewig rumbohren bis ich die Schrauben aus den eingeschweißten Muttern herausen hatte. Das Gewinde nachgeschnitten und der Unterfahrschutz, bzw. Kühlerschutz ist montiert.

 

Die Badezimmertür liegt immer noch rum.

 

 

Naja, da hat sich einiges getan in den letzten Wochen. Die neuen Bolzen für die Fahrerhauslagerung sind fertig geworden und wollen eingebaut werden. Gut das die Sonne wieder etwas mehr Zeit am Himmel verbringt, da fällt einem das Arbeiten im Freien doch gleich viel leichter. So nebenbei haben wir auch nocht etwas Niro-Lochblech und fertigen eine neue Blende an, die den Abstand zwischen Stoßstange und Fahrerhaus verdecken soll und auch den Kühler schützt.

 

Nach langem Suchen wurden wir auch wegen des Insektenschutzes fündig. Es gibt da ja einiges zu kaufen aus dem Camping Bereich, aber wenn man sich ein wenig umhört, dann hört man auch nichts gutes von dieser Camping - Sch.. Wie auch bei anderen Dingen die man so braucht in einem Wohnmobil ist man, wenn es das Gewicht erlaubt, auf der sicher besseren Seite wenn man die Produkte aus dem Häuselbauer-Katalogen holt, aber nicht unbedingt aus dem Baumarkt, also SUCHEN, SUCHEN und nochmals SUCHEN. Gefunden haben wir das:

Von der Firma Windhager, Insekten und Verdunkelungs-Rollos. Von oben kommt die Verdunkelung und von unten das Insektengitter. Mal sehen was die Langzeitstudien ergeben.... stabil aussehen tun sie schon mal.

Super Mario, der Schlossermeister mit Indien-Erfahrung, rückt mit seiner Schutzgas an um den Durchgang auf seine Platz zu bringen, die Bleche sind schon gekantet, ablängen aund anbraten. Manchmal gehts auch schnell. Am nächsten Tag wird noch der fehlende Rest vom Fahrerhaus-Fenster eingesetzt, damit auch das Loch neben dem Durchgang geschlossen ist. Dann noch grundiert und verfugt, damit wir nicht unterwegs vom Monsun geflutet werden - wenigstens Innen soll es trocken bleiben. Der Gummi vom Durchgang wird in nächster Zukunft getestet, ob er das hält, was versprochen wird. Soll ja ein wahres Wunderding sein, sind selber auch schon neugierig.

Nachdem nun die Verkleidung vom Fahrerhaus herunten ist werden gleich die Kabel für die Lautsprecher verlegt und die besten Plätze für die Beschallung ausgelotet. Unser Apollo soll ja nicht taub werden, wenn mal aufgedreht wird.

 

 

 

Achja, die Badezimmertür liegt immer noch rum.

 

 

Die Außenwasserleitung wird angefertigt und an ein passendes Platzerl montiert. Sicherheitshalber verwenden wir Stahlrohre, damit das auftauen, falls es mal friert, schneller stattfinden kann.
Auf das Dach kommt ein Solarlüfter, der unser WC be- oder entlüften soll. Die Solar Module übernehmen wir 1:1 vom LAK und verkleben diese auf dem Dach. Daneben kleben wir noch eine 5m lange Markise, die für den nötigen Schatten sorgen soll. Wenn es mal Landstrom gibt, dann haben wir die Steckdose dafür angebaut.

 

 

Auch im Inneren vom Amigo geht es weiter. Herbert nimmt sich Zeit für uns, um die Fronten für unsere Möbel auszumessen und zurecht zu schneiden. Kanten schleifen, anfasen und die Fläche schleifen, dann geht es zum Lackieren. Erlenholz wird die Kästen schmücken.

Verena reinigt die Fronten vom Schleifstaub und bewaffnet sich mit einem Schaumroller um den Bootslack auf die Flächen zu rollen. 2 mal lackieren und schon erstrahlt die Erle.

Samstag nachmittag, es hat 25°C und super Sonnenschein, was soll man da nur machen? Genau der richtige Zeitpunkt um die Fronten zu montieren... Man beachte die fortlaufende Maserung, ist schon ein Fux, unser Chef-Tischler Herbert Knapp.

Drinnen Holz, draußen Alu an die Wände. Aus dem Flachstahl vom Kühlkofferboden habe ich mir Aufhängungen für die Sandbleche geschweißt. Über die Eingangstüre und die Stauraumklappe kommt eine Regenrinne, sicher ist sicher.

Montag, der beste Tag um Blattfederpakete zu tauschen. Nur gut das wir zu Zweit sind. Unser Nachbar Günter, ohne H, ist der Stärkste! Er sagt es nicht nur - es stimmt auch ;-)
Ruckzuck sind die Dinger draußen, dank der Schwerkraft. Die Parabelfedern sind wenig später auch drinnen, sind ja viel leichter als die alten Blattfedern. Endlich ist der schlimmste Job getan, sind die schweren Dinger doch äußerst unhandlich. Der Amigo steht nun richtig gut da!!

In Deutschland werden Auszüge für unser Podest bestellt, welches unter der Haustüre montiert werden soll. An diese Konstruktion wird die Eingangstreppe montiert. Aber das ist Zukunftsmusik, den noch sind die Auszüge nicht angekommen.

Unsere Badezimmertür liegt immer noch rum, wird nun aber nicht mehr montiert, weil sie ein wenig verzogen ist, weil die Farbe nicht mehr aktuell ist und weil aus ihr nun die Durchgangstür und die Kellertür wird.

So nun schreiben wir das vorletzte Kapitel vom Umbau des Amigo.

Die Verschlüsse werden in die Fronten gebaut, der Auszug für unseren Eingang ist angekommen und wird eingebaut, die Kellereinteilung wird durchgedacht und gefertigt, der Stuck wird eingeklebt und schließlich noch an die Wandfarbe angepasst. Achja, die Badezimmertür wird nun endlich eingebaut.

Inberiebnahme vom Wasser: Die erste Möglichkeit zur Undichtheit wurde vom Wasserdruck beinhart ausgenutzt, na das kann ja heiter werden.... blieb dann bei dieser Ausnahme!!! Glück gehabt.

Abfahrt zum alljährlichen Oster-Treffen: Starten nicht viel später war der Motor wieder aus, na Bumm!!

Habe ich doch beim Zusammenschließen der Dieseltanks den Hebel auf den leeren Tank gestellt. Kein Problem, im anderen ist eh genug Diesel und der soll wieder in den Motor. Fahrerhaus kippen, bis zu den Einspritzdüsen entlüften und danach wieder starten, als ob nie was gewesen wäre... Nur gut, das am Motor ein Startknopf ist, damit geht es deutlich schneller. Aber nun wollen wir endlich los. Spanngurte haben wir mit, falls was runterfällt...

Unsere erste Ausfahrt mit dem neuen AMIGO

 

Schön war es!!!
Und so gut geschlafen haben wir, in unserem neuen Bett!!!
Die Fenster sind auch nicht rausgefallen!!!
Der Amigo fährt sich einfach traumhaft mit seinen neuen Federn!!!

Einmal mußte er an die Leine vom KAT, weil wir an der Hinterachse zu faul zum Luftablassen waren und schon war sie bis zum Differential versenkt...

Ab nach Hause, solange wie wir noch eines haben... Nun geht es endlich in die Schlußphase vom Hausbau.

In der letzten Woche hatten wir Zeit genug um ein A4 Blatt mit Wünschen, Mängeln die uns aufgefallen sind und Fertigstellungsarbeiten zu füllen. Die Arbeit geht nicht aus. Standheizung an den Warmwasserboiler und den Motor anschließen, Ankerbleche an der Hinterachse erneuern, Treppe anpassen, diverse Elektroarbeiten und dann einräumen und dekorieren - sprich wohnlich machen.

Die Treppe ist auch so ein "Problemkind" jahrelang sind wir mit einer Treppe unterwegs gewesen, die hinten am LAK (leichter absetzbarer Koffer aus NVA Beständen) eingehängt war. Wenn wir länger fuhren, deshalb die Reifen recht warm waren, und dann die Leiter einhängten, sperrten wir uns bis zum Morgen im Aufbau ein. Denn wenn die Reifen abkühlten und dadurch "niedriger" wurden hat es die Leiter gegen die Türunterkante gepresst und das Öffnen wurde etwas schwieriger... Außerdem haben die Ameisen immer wieder einen Weg über die Leiter in den Aufbau gefunden. Das soll nun anders werden. Die Leiter muß am Fahrzeug so befestigt werden, dass sie nicht den Boden berührt, auch soll sie nicht zu weit auslegen um auch neben der Straße parken zu können. Gilt zwar eher für den Linksverkehr, aber deren Länder wollen wir ja auch bereisen. Bei anderen Selbstausbauern habe ich eine tolle Idee abgekupfert und auf den Amigo angepasst. Einen Schwerlastauszug direkt unter der Tür befestigen, an dem dann die Leiter montiern, sodass wir längs zum Amigo ein- und aussteigen können. Dazu noch ein Lager für die Leiter, damit diese nicht am Boden abgestellt werdn muß. Er wird eine wilde Tüfftlerei, denn der Abstand zum hinteren Kotflügel ist nicht allzu groß, sodass die Leiter nicht zu lang sein darf. Eine "little Jumbo Leiter" wird gekauft und umgebaut, bis sie passt. Das Ganze steht jetzt im ausgefahrenen Zustand 45 cm vom Fahrzeug ab und wenn wir die Leiter einfahren ist es bündig.

Die zweite Standheizung, die im Bedarfsfall den Boiler und - oder den Motor erhitzen soll wird unter die hintere Fahrerhauslagerung eingebaut und mit dem Kühlkreislauf verbunden. Nun kann, je nach Stellung des 3 Wege Kugelhahnes, die Heizung den Motor und den Boiler erwärmen oder nur den Boiler und das Kühlwasser kann während der Fahrt den Boiler erwärmen.

 

 

 

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