Namibia 8. Teil

14.09. - 31.10.2020

Währung: 1€ = 19,70 N$
Dieselpreis: 1l = 12,18 N$

Wir verlassen die Stadt Tsumeb noch nicht, denn wir quartieren uns eine Nacht bei der Kupferquelle ein. Hier gibt es Münzwaschmaschinen und Wäsche waschen ist dringend notwendig. Während sie in der Sonne trocknet, planschen wir im Pool mit Olympiaformat. Brrrhh... es ist zwar etwas kalt, aber wenn man sich bewegt, geht es schon. Wir sind auch nicht alleine im Wasser - viele haben Plastikenten in der Badewanne, wir schwimmen mit echten Enten ;-)
Die Jacarandabäume stehen in Blüte, sie leuchten wunderschön blau bis lila.

Nächster Halt - Waterberg: hier wollen wir wandern gehen. Sämtliche Wege auf das Plateau starten vom NWR Camp aus. Stopp! Vor dem großen Einfahrtstor werden wir angehalten. "Was ist hier los?" Der Wachmann klärt uns auf: "Das ganze Areal ist Covid 19 Quarantänestation und bis auf weiteres geschlossen." Wir schauen etwas blöd, denn das bedeutet, dass wir den Waterberg leider nicht erwandern können.

Auf dem Weg in den Süden biegen wir auf eine kleine Piste ab und parken uns zum Nächtigen ein. Später beim Spazierengehen hält ein Geländewagen neben uns, eine sympathische Frau steckt ihren Kopf aus dem Fenster: "Wie geht es euch? Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne bei uns auf der Farm übernachten!" Überall liegen Holzkohlestücke auf der Piste - "ja, wir produzieren Holzkohle und wenn der LKW die großen Säcke bringt, fallen immer wieder mal ein paar Brocken herunter." Nun sind wir neugierig geworden und nach unserem Training, starten wir den Amigo und folgen ihr auf die ca. 11km entfernte Farm. Sofort werden wir freundlich aufgenommen. Fenia kommt aus Deutschland und ist vor 8 Jahren mit ihrem deutsch/namibianischen Mann auf diese Farm gezogen. Den Abend verbringen wir mit ihrem Schwiegervater und Schwägerin auf der Terrasse. So wie er sich über Unterhaltung freut, ist es umgekehrt für uns genauso.

Am nächsten Tag verlängern wir. Uns wird die Holzkohleproduktionsstätte gezeigt. Die Familie hatte eine inovative Idee. Normalerweise werden weltweit Bäume gefällt, um Holzkohle zu produzieren. In vielen Teilen Namibias hat man große Probleme mit Überweidung und Verbuschung. Zu viele Kühe auf dem kargen Boden. Anstatt Gras wachsen dann nur noch Büsche nach, was wiederum im nächsten Jahr zu noch weniger Gras führt. Also muß man die Büsche beseitigen, um wieder Platz für wachsendes Gras zu machen. Das machen viele Farmer aus der Luft mit Hilfe von Hormonen, welche das Wachstum steigert, aber schließlich dazu führt, dass bei zu wenig Nährstoffnachschub vom Boden die Büsche dann eingehen - eine Art der Unkrautvernichtung. Oder man fährt große Geschütze auf und rodet die Fläche mit Bulldozern, was schnell sehr teuer wird. Und dann gibt es noch die Möglichkeit der händischen Rodung, wo das Buschwerk bist auf den Boden zurückgeschnitten wird. Eine sehr arbeitsaufwendige Angelegenheit. Also warum nicht daraus einen Nutzen ziehen und Holzkohle produzieren?
Jeder schwarze Mitarbeiter bekommt einen gewissen Landstrich zugeteilt, auf dem er den Busch bis zu einer bestimmten Größe rodet und das Holz dann köhlert. In der Anlage wird die Kohle nach Größe sortiert und aus dem Rest werden Briketts gepresst. Diese werden dann getrocknet und später in große Säcke verpackt. Auf einem Lkw werden Grillkohle und Briketts zur Verpackungsanlage gebracht. Dort liegen die verschiedenen Säcke mit Aufdrucken parat. Aldi, Hofer, Lidl, Edeka und wie sie alle heißen - jede Firma hat ihre eigene Verpackung. Die gefüllten Säcke werden auf Paletten geschlichtet und anschließend in den bereits wartenden Seecontainern verfrachtet, welcher zum Hafen in Wavis Bay gefahren und schließlich nach Deutschland verschifft wird.


Einige Hundert schwarze Arbeiter sind in der Produktionsstätte tätig und ernähren mit ihrer Arbeit tausende Familienmitglieder. Arbeit wird es immer geben, solange die europäischen Firmen weiterhin ihre Holzkohle von hier beziehen. Wenn sie mit dem Köhlern am hinteren Ende der Farm fertig sind, können sie am Anfang wieder beginnen - der Rohstoff wächst nach.
Früher wurden auf der 10.000ha großen Farm ausschließlich Rinder gezüchtet, heute haben sie nur noch 150 Stück. Diese Generation hat einen neuen Weg beschritten.

Wir werden zum Mittagessen eingeladen. Wolfi macht sich davor etwas nützlich und repariert die Reifen der Kinderfahrräder. Für die kurze Zeit dürfen wir Mitglieder der Familie sein und bekommen so einen tollen Einblick auf das nicht immer einfache Farmleben. Vor wenigen Tagen hat es Feuer gegeben - einen Buschbrand, fast die Hälfte des Farmgeländes ist abgebrannt. Einer der Arbeiter hat verbotenerweise Benzin zum Anzünden des Köhlerofens verwendet - ein folgenschwerer Fehler. Die Kunststoffflasche fing Feuer und der Mann warf sie im Schreck ins dürre Gras. Das und der stetige Wind hat gereicht, um das trockene Buschwerk zum Brennen zu bringen. Meterweit in den Himmel und in rasender Geschwindigkeit hat sich die Feuerwand ausgeweitet. Unkontrolliert hat es seinen Weg gezogen, der Wind drehte sich und das Feuer hat Brandschneisen, Pisten und trockene Flussläufe übersprungen. Es zog in Richtung Farmhaus. Mittlerweile waren alle Nachbarn vor Ort und halfen mit, koordinierten per Funk, wo man ein Gegenfeuer zünden soll. Ein kontrolliertes Gegenfeuer wurde gelegt, um das Gras und die Büsche vorzeitig niederzubrennen und somit der ankommenden Feuerwalze die Nahrung zu nehmen. Das war die einzige Möglichkeit, um den Brand zu stoppen und es hat zum Glück funktioniert.
Doch auch heute, 3 Tage später, qualmen noch immer einige Baumstämme. Es sieht aus, als ob es geschneit hätte, weiße Asche überall, ein geisterhafter Anblick. Buschbrände sind leider ganz normal in Namibia und seinen Nachbarländern. Jedes Jahr gehen so Tausende von Hektar in Asche auf.

Wir sind im Erongo Gebirge. Eine private 180.000ha große Conservancy, in der kein kommerzieller Viehbetrieb mehr stattfindet. Die daraufliegenden Farmen haben ihre inneren Zäune entfernt, um dem Wild ungehinderte Bewegung zu erlauben. Alles soll so ursprünglich wie möglich sein. Mit Outdooraktivitäten und einer geschützten Tierwelt will man Touristen anlocken. Es gibt Hartmann Zebras, Giraffen, Leoparden, Geparden, verschiedene Antilopenarten und vieles mehr. Unter anderem setzt sich der Naturschutzverband auch für Nashörner ein, die hier wieder ausgesetzt wurden und angeblich prächtig gedeihen. Auf Grund des Horns, das allerlei Wunderheilmittel verspricht und somit viel Geld dafür bezahlt wird, wird es leider allzugerne von Wilderern bejagt. Um dem vorzubeugen, werden die Tiere unter Narkose gesetzt und ihnen das Horn abgesägt. Da das Horn nachwächst, geschieht das alle paar Jahre.


Am Eronogo Plateau Camping bleiben wir ein paar Tage. Vor uns eine kleine Wasserstelle, wo hin und wieder Kudus, Paviane und Zebras zum Saufen kommen. Wir sind ganz alleine am Platz, haben unseren eigenen Abolutionblock, sprich privates Badezimmer, welches wir aber nicht brauchen, eine überdachte Terrasse und einen Braaiplatz, der für uns mittlerweile sehr wichtig geworden ist. Vor allem seit wir den Potjie haben, in dem sich auf offenem Feuer tolle Gerichte zaubern lassen. Ziegenstew, Quiche und sogar die Pizza wird hervorragend - Salve Lukullus!


Es gibt einige Wanderwege, die wir alle ablaufen. Den Sonnenuntergang erleben wir auf einem Felsen mit Blick auf die Ebene. Der Stinkbusch blüht gerade und der hat seinen Namen zu recht. Nach menschlichen Kot riechend, ist es besser, man marschiert schnell vorbei oder man hält sich die Nase zu. Doch leider gibt es zu viele von ihnen.


Vor ein paar Tagen haben wir in der Zeitung gelesen, dass hier in der Nähe ein Leopard 3 Schäfer angegriffen hat. Angeblich wollten sie das halb erlegte Schaf retten und wurden deshalb vom Tier angegriffen, welches seine Beute verteidigt hatte. Mit schweren Verletzungen wurden die 3 jungen Männer im Krankenhaus behandelt.
Von allen Seiten hören wir, dass es ganz ungewöhnlich sei, dass Leoparden Menschen angreifen. Wir gehören zum Glück nicht in ihr Beuteschema und vor allem jagen sie nachts, wo wir ja nicht mehr zu Fuß unterwegs sind. "Man hat ganz viel Glück, wenn man Leoparden tagsüber sieht!" meinen die Einheimischen. Es gibt viele Namibianer, die in ihrem Leben noch gar nie einen Leoparden zu Gesicht bekommen haben. Es bleibt jedoch ein kleines mulmiges Gefühl zurück, das uns auf den Wanderungen begleitet, speziell wenn man die Tatzenabdrücke am Weg sieht...

 

Omandumba guesthouse: Einer der vielen Bushtrails führt uns 4km auf sandiger Piste zu mächtigen Granitfelsen, wo wir wieder ganz alleine stehen. Die Felslandschaft schaut aus, als ob Riesen mit Gesteinsbrocken gespielt hätten. Die Kugel vom Hang runtergeschubbst und die kleinen Felsblöcke aufgeschlichtet - zurück bleibt eine faszinierende Landschaft. Es gibt mehrere gut markierte Wanderwege, die zwischen den Felsen, auf den Felsen, durch Trockenflusstäler und kleine "Wälder" führen.
Mit unseren Augen scannen wir die Gegend ab, ob nicht irgendwo ein Nashorn steht. Auch auf frische Spuren sollten wir achten, meinte die Guesthous managerin. "Besser dann umdrehen!" Irgendwie klingt das für unsere europäischen Ohren schon etwas riskant, kann man da wirklich wandern gehen? Die Namibianer sind mit diesen Gefahren der wilden Tiere aufgewachsen und sehen alles etwas entspannter. Das Risiko von einer Puffotter gebissen zu werden, ist um einiges größer, als von einem Nashorn aufgespießt zu werden - und Puffottern gibt´s hier überall.

Das Wochenende verbringen wir auf der Ameib Ranch, auch noch im Erongo Schutzgebiet. Diesmal sind wir nicht alleine, mehrere campingbegeisterte Städter aus Windhoek und Swakop sind mit am Platz. Mit dem Frühling steigen auch die Temperaturen tagsüber, über die Mittagszeit brennt die Sonne bereits vom Himmel. Wir wandern zur Philips Cave, wo man 1000 Jahre alte Buschmannzeichnungen entdecken kann. Der weiße Elefant ist noch gut zu erkennen, einige Antilopen und Jäger sind ebenso auf dem Fels festgehalten. Ob die Buschmänner hier auf ihrer Jagd geschlafen und dabei ihr Tagesgeschehen festgehalten haben?

Nur noch über den Hügel mit dem schwarzen Gestein und vielen Dorngebüschen dann erreichen wir Bulls Party. Riesige Gesteinsbrocken mitten in der Landschaft verteilt. Oben am Hügel zwischen den Felsspalten, in denen Sträucher wachsen, machen wir Mittagspause. Biltong (getrocknetes Fleisch) und Chili bites (getrocknetes Fleisch mit Chili gewürzt), eine Flasche Wasser - so gestärkt kann es wieder retour zum Camping gehen. Und es wird auch Zeit, denn knapp 40°C liegen an..

Vor uns Giraffen - wau, die sehen ja vom Boden nochmals größer aus, als vom Lastwagensitz.
Zurück am Camping - einen Sprung ins kühle Nass vom Pool, bevor wir den Braai einheizen.

Wir sind unterwegs nach Windhoek. Der ca. 3wöchige Lockdown der Hauptstadt ist nun aufgehoben und auch der landesweite 6monatige Notstand ist mit 18.09 beendet worden. Das bedeutet, dass die Flughäfen wieder offen und die ersten Touristen bereits im Land sind. Auch die Landesgrenzen öffnen ihre Pforten, zumindest das Nachbarland Sambia. Südafrika will seine Grenzen am 1. Oktober öffnen. Nun tut sich was... jeden Tag neue Infos im Radio. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für uns.

Amigos Ersatzteile, die wir telefonisch im Vorfeld bestellt haben, liegen bereit. Auch die Werkstatt, in der wir bereits im März den Simmerring der Vorderachse repariert haben, hat einen Platz für uns. Diesmal sind die Dichtungen auf der anderen Seite der Vorderachse undicht. Nach 29 Jahren im Dienst sind nun beide Seiten der Vorderachse neu gedichtet und werden hoffentlich wieder solange halten.

Zwischendurch radelt Wolfi mehrmals zum Zahnarzt. Damit sein Strahlemannlächeln perfekt ist, muss noch ein Zahn mit einem Inlay ausgestattet werden. Meine Güte, was ist doch Windhoek jedes Mal eine teure Stadt für uns.
Gerade rechtzeitig werden wir mit der Reperatur fertig, um Thomas vom Flughafen abzuholen. Wolfis Bruder hat unser längst überfälliges Paket zu ihm geschickt und Thomas war so nett, es uns mitzubringen. Wir fahren ihn zur Farm, wo er seinen neu gekauften Wagen in Empfang nimmt und damit Teile Afrikas bereisen wird.

Amigos Reperatur, Zahnarztbesuch und dann treffen wir auch noch Bente & Hans am Urban Camp, so wie Anfang März. Ein "deja vu" der besonderen Art! Die Angestellten vom Urban Camp freuen sich sehr über uns Camper, sind wir doch seit 6 Monaten wieder die ersten Gäste.

Es ist Samstag und wir besuchen den Bauernmarkt in Klein Windhoek. So wie auch in Österreich gibt es Fleischprodukte (hier halt Zebra, Oryx und Co), frisches Gemüse (Mangold, Ruccola und viele Kräuter, die man nicht so leicht bekommt), Brot und Gebäck (Zimtschnecken und dunkles Körndlbrot), Käse und allerlei mehr. Neben den Ständen ist eine nette Terrasse, wo man ein herrliches Früstück bekommt. Tartarbrötchen, Schokotorte und Cafe oder eiskalten Rooibostee. Von den Nebentischen hören wir ausschließlich deutsche Sprache - man glaubt kaum, dass man in Afrika ist.

Wir verlassen Windhoek in südwestlicher Richtung. Die Pad führt uns zuerst über den Kupferberg Pass und später über den Spreetshoogte Pass mit spektakulärem Blick in die Ebene. Hier parken wir uns ein und beobachten die Sonne, wie sie am Horizont verschwindet. Morgen werden wir die steilen, engen Kurven 500 Höhenmeter in die Wüste in Angriff nehmen. Mal sehen warum hier Lkw Fahrberbot ist!?

Ja, die Pad ist etwas steil und zur Vorsicht haben sie die Abfahrt gepflastert. Mit dem Amigo ist es kein Problem, doch die Sattelschlepper oder noch schlimmer die Interlinks, würden hier doch etwas schwer um die Kehren kommen.
Die Landschaft ändert sich, statt Akazienbäume und Springbockgras finden wir hier nun Granitfelsen, Geröll und Sand vor. Der Sand schimmert in den verschiedensten Rottönen und an den Windschattenseiten der Berge bilden sich Sanddünen. Einige Oryxe laufen vor uns davon - wir sind im Namib Naukluft Park.
Die Pisten Namibias sind wirklich reifenschädigend. Plötzlich ein klack, klack, klack... hat es nicht einen Streifen aus dem Profil gerissen! Wir wechseln auf den letzten Reservereifen, denn es reichen ein paar spitze Steine an der richtigen Stelle und ein Platten ist vorprogrammiert. Nun hoffen wir in naher Zukunft, keine weiteren Reifenschäden mehr zu haben, zumindest nicht, bis wir wieder Asphalt erreichen, denn da täte es der halb kaputte Reifen auch noch. In Kapstadt bekommen wir Ersatz.

 

Schloß Duwisib. Ein neuromanisches Schloß mitten in der Dornbuschsavanne. Ein merkwürdiger Anblick. Vor allem sollen alle Möbel im wilhelminischen Stil aus Deutschland importiert worden sein. 22 Zimmer auf 900m². Ein Offizier der deutschen Schutztruppe und seine reiche amerikanische Frau haben dieses Schloß erbauen lassen, lebten jedoch nur wenige Jahre darin. Auf der Farm wurden Rinder, Schafe und Pferde gezüchtet - so lesen wir es im Reiseführer. Wir sind schon neugierig. Nach dem Mittagessen schlendern wir zur Eingangstüre und ahnen beim Näherkommen schon Schlimmes. Das massive Tor ist verschlossen, also in Zeiten von Corona wieder mal eine "Sehenswürdigkeit", die nicht besichtigt werden kann. Schade für den Umweg!

Wir nähern uns den Tiras Bergen und überlegen, welcher Farm mit Campingbetrieb wir einen Besuch abstatten sollen. Unsere Wahl fällt auf Namtip, das sich im Nachhinein als richtig herausstellt. Die Anfahrt zur Farm ist 12km lang. Überall sind Oryxe und ihre Jungen (die wir das erste Mal sehen).

Auch das Farmhaus und die Bungalows sind liebevoll gestaltet. Aus Naturmaterialien hergestellt und mit coolen selbstgebastelten Ideen aufgepeppt.


Es gibt nette Wanderwege, auf denen wir fast die ganze Farm abkommen. Das Springbockgras glänzt in der Sonne silbern, zwischen den Granitfelsen blühen einige Pflanzen, die uns bislang noch nicht aufgefallen sind. Der Baumbestand sollte an die 1000 Jahre alt sein und viele von ihnen sind eine Wohnstätte für die Siedlerwebervögel. Die Springböcke laufen schon weg, als wir sie noch fast gar nicht erspäht haben.


Die Aussicht am Camping ist sehr schön. In unserem Potjie schmoren die Rindsrouladen. Der südafrikanische Rotwein schmeckt hervorragend und die Sonne geht neben dem Granitfelsen unter. Herz, was willst du mehr? Naja, es könnte vielleicht etwas wärmer sein... 12°C ist schon sehr kalt. Mit dem Absinken der Sonne, fällt auch die Temperatur rapide.

Klein Aus Vista: Diese Lodge gehört zur Godwana Gruppe und ist tip top. Der Pool sieht einladend aus, die Couch im Cafe ist bequem. Doch auf den Campingplatz haben sie etwas vergessen. 2km abseits liegen die Stellplätze, wir bekommen die Nr. 10 und teilen den Platz mit unzähligen Siedelwebervögel. Ihr Kunstwerk an Reihenwohnungen sprich - Reihennestern ist genau schräg über unserem Essplatz. Wir beäugen uns gegenseitig sehr interessiert. Den Vögeln würde unser gegrillter Fisch anlachen, während wir ihnen beim Nestbau und dem Füttern der Jungen zusehen. Zielstrebig fliegt das Vogerl in ihr Nest, worauf sofort offene Schnäbel mit einem lauten Geschnatter aus der Öffnung schauen. Sie sind echt fleißig, ununterbrochen sind sie auf der Suche nach Futter oder geeigneten Halmen für den Nestbau.

80km Wander- und Mountainbikewege gibt es zur Auswahl. Wir erwandern den Mountain Trail mit der Geisterschlucht und den Vista Trail. Die Wege sind mit unterschiedlichen Farben sehr gut markiert. "Da vor uns!" Kronenducker - braune Antilopen, die so gut zwischen den Felsen getarnt sind. Man sieht sie nur, wenn sie sich bewegen. "Schau, da drüben!" Eine Klippschieferfamilie huscht unter den Felsvorsprung durch.
Vom Aussichtspunkt des Vista Trails sehen wir auf die Wüstenebene runter, wo der schwer mit Erz beladene Zug Richtung Küste zum Entladen fährt. Unter uns kann man das mit Steinen ausgelegte galoppierende Pferd gut erkennen. Eine Hommage an die Wüstenpferde, die hier in der Ebene leben. Die Sonne senkt sich dem Horizont entgegen, ein Zeichen, dass wir uns langsam auf den Rückweg machen sollten.



Auf dem Geistertaltrail passiert uns genau das, was sich niemand wünscht. Bei jedem Tritt achten wir, wo wir hintreten und scannen die Umgebung ab. Nur diesmal sieht sich Verena nach dem weiteren Wegverlauf um und schaut nicht, wo sie den nächsten Schritt setzt - und setzt ihren Fuß nur wenige Zentimeter neben eine sich stattliche sonnende, Puffotter. Wolfi ist zwei Schritte dahinter und lässt einen Schrei los, als die Schlange sich plötzlich seitlich bewegt und mit lauten Pfauchen in Angriffsposition geht. Verena hüpft erschrocken vorwärts und sieht erst in diesem Moment die Schlange, die sich zum Glück mit zischenden aufgerichteten Kopf seitlich nach hinten bewegt. Unglaublich - wenn die zugebissen hätte... Die Knie schlottern auch einige Meter später noch.
Die Puffotter ist eine träge Schlange, die nicht ausweicht, sondern gleich zubeißt - darum ist sie auch so gefährlich. Sie ist eine der giftigsten Schlangen in Afrika und ihr Biss ist tödlich. Mit ihrem Giftvorrat kann sie bis zu 5 Erwachsene zur selben Zeit töten. Es sind 5km bis zum Fahrzeug und das nächste Krankenhaus mit einem Gegengift ist weit weg. Heute ist unser Glückstag, wir sind wahrlich Glückskinder!


Vereinzelt teilen wir uns nun die Campingplätze mit anderen Touristen. Seit die Flugzeuge wieder fliegen kommen einige davon ins Land. Während dem Abendessen stackst der Straußenvogel vorbei. Die hauseigenen Pferde laufen frei rum, kommen ganz nahe heran, es könnte ja was vom Essen abfallen......
Unser Dieseltank hat schmierige Schlieren am Boden. Also abmontieren und mit Benzin sauber machen, bevor die Dieselpest zuschlägt. Genau hinter dem Dachträger rostet es am Amigo, der Fleck wurde schon vor Wochen mit Ovatrol eingelassen, nun hat Wolfi Flüssigmetall gekauft, welches die Rostlöcher verschließt. Nun nur noch Farbe darüberpinseln, die wir uns in Windhoek mischen haben lassen. Fertig ist unser Arbeitstag - nicht ganz, denn es wird noch Brot gebacken. Ein 2,5 Kilogramm schweren Laib wird im Potije in etwas mehr als einer Stunde fertig.

Woher die Wildpferde kommen, ist noch immer nicht ganz geklärt. Manche meinen, dass sie vor vielen Jahren von der Pferdezucht im Schloß Duwisib ausgebrochen sind und andere, dass es Pferde von der deutschen Schutztruppe seien, die im Gefecht einfach geflüchtet sind. Jedenfalls leben sie schon seit ca. 80 Jahren in dieser Einöde. Man schätzt, dass die Anzahl zwischen 100 und 300 Tieren schwankt, je nachdem wieviel Regen fällt. Der Boden gibt nicht viel Futter her. Die ehemaligen Rassepferde haben sich über mehrere Generationen perfekt an das Wüstenklima angepasst. Sie sind etwas kleiner geworden und kommen mit weniger Wasser aus. Wenn sie alle 3 Tage Wasser bekommen, reicht es ihnen. Aber das ist nun nicht mehr notwendig, denn durch Spendengeldern wurde ein Brunnen errichtet, an dem sie sich nun jederzeit einfinden können.
Ein gemauerter Beobachtungsposten ermöglicht es uns, im Schatten und etwas windgeschützt auf die Wildpferde an der Wasserstelle zu warten. Kurz vor Sonnenuntergang kommen sie. Schön sehen sie aus, wie sie so herangaloppieren. Sie machen einen glücklichen Eindruck auf uns, obwohl Verena gerade etwas Mitleid mit ihnen empfindet, wenn sie sich die saftig grünen Koppeln in Österreich vorstellt. Jedoch kennen diese Pferde ja nix anderes.....

Am Morgen, als wir beim Frühstück sitzen und aus dem Fenster blicken, erleben wir den Ansturm beim Wasserloch fast hautnah. Ca. 20 Strauße sind im Anmarsch, einige sind schon am Saufen. Die Oryxe warten brav ab, bis die Vögel fertig sind und sie an die Reihe kommen. Der Schakal drängt sich vor und auch die Pferde, die nun von der rechten Seite kommen, haben Vorrecht auf die Wasserstelle, wurde doch das Wasser ihnen zu Liebe errichtet... Zumindest sind das unsere Gedanken, im realen Leben gibt es keinen Platz für andere Tiere an der Wasserstelle, wenn die Rösser trinken wollen.
120km sind es noch bis Lüderitz ans Meer. Die Asphaltstraße geht stetig bergab von 1000m auf Meeresniveau, fast schnurgerade führt sie durch etwas eintönige Gegend. Kurz bevor wir die Küste erreichen, queren wir einen Dünengürtel. Der Bagger ist gerade beschäftigt, den Sand von der Straße zu schaufeln, eine Sisyphus Arbeit vom Allerfeinsten.

Über dieses rauhe und wüste Gebiet erzählt man sich folgende nette Geschichte:
Als Gott die Erde schuf, musste er den übrig gebliebenen Bauschutt irgendwo loswerden. Das
Ergebnis sah so furchtbar aus, dass die Engel weinten. Die Tränen fielen als Diamanten auf den Schutthaufen und dies so reichlich, dass von 1908-1914 mehr als eine Tonne Diamanten aufgesammelt wurden.

Lüderitz gibt es nur auf Grund der Diamanten. Das Aberwitzige ist, dass Namibia selbst gar keine Diamanten besitzt, sondern die wertvollen Steine von Botswana und Südafrika durch den Oranjefluss ins Meer gelangen. Durch den andauernden, starken Südwestwind wurden die Steine vom Meer mit dem Sand wieder an Land gespült, sodass früher die Arbeiter durch den Sand krochen und die Diamanten mit Pinzetten einsammelten. Die Männer sind auf die aberwitzigsten Ideen gekommen, um die Diamanten ungesehen raus zu schmuggeln. Brieftauben, doppellagige Schuhe, Steinchen schlucken usw. Der Arbeitsvertrag der Männer dauerte genau 2 Jahre. Bevor sie ihren Dienst quittierten, kamen sie in eine mehrtägige Quarantäne inklusive einer Rizinusölkur, um ihre verschluckten Diamanten wieder ans Tageslicht zu fördern..

Beim Claim entstand eine ansehnliche Ortschaft mit allen Annehmlichkeiten - Kollmannskuppe. Das Baumaterial der herrschaftlichen Häuser, deren Mobiliar und die gesamten Gerätschaften - alles wurde aus Deutschland hierher verschifft. Den Menschen sollte es in dieser tristen Landschaft an nichts fehlen. Ein Krankenhaus, in dem das erste Röntgengerät im südlichen Afrika stand (nicht weil es so viele Knochenbrüche gegeben hat, sondern eher, um die Steinchen im Magen oder sonstwo im Körper zu entdecken), eine Kegelbahn, ein Ballsall, eine Metzgerei und Bäckerei, eine Sodafabrik und eine Schule. Jeden Morgen wurde mit der Dorfbahn, an der Ochsen vorgespannt waren, jedem Haushalt ein paar Liter Soda, 20l Wasser und Eisblöcke für den Kühlschrank zugestellt. Das Wasser in Kollmannskuppe sollte das teuerste Wasser der Welt gewesen sein, es wurde auf großen Schiffen aus Kapstadt angeliefert, denn in dieser Wüste gab es kein Wasservorkommen. Man munkelt, dass die Leute dazumal in Sekt gebadet haben sollten, weil der günstiger war...
Als in Oranjemund größere Diamanten gefunden wurden, wurde Kollmanskuppe aufgegeben und ist nun seit 1950 eine Geisterstadt. Da es so gut wie keinen Regen gibt und die Küste 9km entfernt liegt, sind die Häuser sehr gut konserviert. Beim Haus des Direktors würde man meinen, mit einem Besen und einer Kehrschaufel in der Hand und einigen Möbeln, könnte man baldigst einziehen. Bei manchen ist die Dachkonstruktion eingebrochen und die Türen lassen sich nicht mehr schließen, denn der Wind, der mehr als 200 Tage im Jahr weht, bringt viel Sand mit sich und der lastet schwer am Gebälk.

Ist die Grenze zu Südafrika nun offen? Die Gerüchteküche brodelt: Touristen wurden nicht über die Grenze nach Namibia gelassen, einige wurden in Zwangsquarantäne gesteckt. Oje, das kann ja heiter werden. Doch 2 Tage später gibt die namibianische Regierung ein Schreiben heraus, dass es den Touristen nun offiziell gestattet ist, die Grenze zu passieren. Nur zwei Grenzübergänge zwischen Namibia und Südafrika sind offen. Für den Grenzübertritt braucht man einen maximal 72 Stunden alten Coronatest.
In Lüderitz holen wir Erkundigungen ein, die nicht besonders vielversprechend klingen. Macht man den Test über eine private Organisation ist die Wahrscheinlichkeit etwas höher, dass er innerhalb der 72 Stunden fertig ist, als wenn man das Service eines öffentlichen Krankenhauses in Anspruch nimmt. Die Tests werden nach Windhoek ins Labor gebracht. Die Maschine, in der die Abstriche ausgewertet werden, fasst nur 200 Tests und sie läuft 8h lang.

Dong, dong - jedesmal wenn Wolfi vom Gas geht, hören wir dieses seltsame Geräusch. Bald werden wir auch fündig, das Kreuzgelenk der Kardanwelle ist ausgeschlagen und auf der Asphaltstraße hört man das deutlich. Es muss ausgetauscht werden. Der hilfsbereite Udo bestellt das Gelenk in Windhoek und schon am nächsten Morgen trifft es ein, keine 3 Stunden später sind wir wieder fahrbereit. Wenn es bei den Ersatzteilen so zackig geht, wird es wohl mit dem Coronatest auch so schnell gehen!? Udos Frau gibt uns noch einen wertvollen Tipp. Wir sollten den Test doch in Oranjemund im privaten Hospital machen, die haben ein eigenes Labor und die Auswertung sollte maximal 24 Stunden dauern.

Wir bummeln durch Lüderitz, sehen uns die Kleinstadt an. Einige Häuser von Deutschen vor 100 Jahre erbaut, erstrahlen im neuen Glanz. Hmm.........wir wissen nicht recht, ob es uns hier gefällt. Der Charme fehlt, besondere Symphatie kommt mit dem Ort nicht auf, doch wir haben bestes Wetter. Blauer Himmel, kaum Wind, kein Nebel - was für Lüderitz eher Ausnahme ist.

Lüderitz hat Badewetter, aber erst am Nachmittag. Vormittags kann man noch Eislaufen. Es ist Wochenende, die Stadtbewohner kommen zum Party machen, wir beobachten einige Hartgesottene, wie sie sich ins Wasser stürzen. Wir frieren schon beim Zusehen. Mit Jacke und Mütze spazieren wir den glitzernden Strand entlang. Einige tote Robben wurden angeschwemmt. Die Möwen warten geduldig ab, bis wir an den Kadavern vorüber sind, bevor sie sich wieder ans Werk machen - in der Natur wird nichts verschwendet.

Wir sind unterwegs auf der Halbinsel von Lüderitz. So oder ähnlich muss es am Mond aussehen, denken wir uns. In der Sturmvogelbucht sind noch Überreste von der Walfangstation aus 1914 zu sehen. Wahrscheinlich sind die riesigen Tiere mit einer Seilwinde an Land gezogen worden, anschließend wurde in den riesigen Kesseln ihr Fett zu Öl verkocht. Dieses Öl war der Vorgänger der mineralischen Öle.
Der Wind wird stärker und wir machen uns auf zum Spaziergang entlang der Bucht bis zum nördlichsten Spitz. So viele Miesmuscheln hängen an den Felsen, aber leider noch viel zu klein, um sie ernten zu können. Von unserem langen Spaziergang kehren wir mit sandgestrahlten Zähnen und mittelgroßen Sanddünen in den Schuhen zurück.

Als wir Diaz Point erreichen, hat die Windstärke auf ca. 50-60km/h zugenommen. Das Wasser peitscht ans Ufer, wir haben Mühe gegen den Wind vorwärts zu kommen. Also halten wir uns nicht sehr lange auf und verlassen die Halbinsel Richtung Süden zur großen Bucht und weiter zurück in die Nähe von Lüderitz, wo wir die letzten Nächte etwas windgeschützter parken konnten.


Am Morgen werden wir von unseren klappernden Markisenstangen geweckt, der Wind hat nochmals zugenommen und die Wind-App meldet 76km/h. Der Amigo schaukelt, sodass wir beinahe unsere Kaffetassen nicht ganz voll machen können. Man könnte meinen, man sei auf einem Schiff, welches sich durch die Wellen kämpft. Das Meer hat keine weißen Spitzen mehr, sondern weiße durchgehende, langgezogene Wellen, die an einen reißenden Fluss erinnern. Die Flamingos haben ihre Köpfe unter den Flügeln versteckt. Manche Möwen haben Mühe gegen den starken Wind anzukämpfen und wenn sie aus dem Windschatten der Felsen kommen, fliegen sie auf einmal rückwärts.
In der Bucht liegen die Plantagen der Austernzüchter, die kalten Unterwasserströmungen im Atlantik bietet die perfekte Grundlage. Die Langustensaison startet in Namibia am 1.November, mit einem Permit darf jeder 5 Stück fangen. Bei so viel frischem Meeresgetier wird es doch wohl einen Seafood Shop geben und tatsächlich finden wir einen, jedoch gibt es nur gefrorenen Fisch. Keine Langusten, keine Austern - sehr schade!

Jedes Jahr findet in Lüderitz das ultimative Hi-Speed Event für Surfer und Kite Surfer statt. Dafür wird in einer flachen Lagune ein Kanal bis ins Meer gezogen, in dem werden die Rekorde aufgestellt. Eine Weltmeisterin hält mit 112km/h auf 500m den Rekord. Wäre ja megacool, bei dem Event dabei zu sein, dass auch noch gerade in dieser Woche stattfinden würde, doch aufgrund von Corona ist es dieses Jahr abgesagt.

Das Sperrgebiet müssen wir großräumig umfahren, zwar haben wir vom namibianischen Tourismusverband schon eine Werbung gesehen, welche Fahrten entlang der Küste von Lüderitz nach Oranjemund anbietet, aber das ist noch ein Wunschdenken. Also geht es wieder zurück nach Aus, weiter nach Rosh Pinah, wo das viele Zink abgebaut und auf unzähligen Lkws nach Lüderitz gefahren wird. An der Tankstelle erzählt uns der Tankwart, dass die große Zinkmine im Moment still liegt. Der Weltmarktpreis ist zu niedrig.
Bald haben wir den Oranje erreicht. Dieser Fluss bringt all die glitzernden Steinchen mit. "Einfahrt verboten" Schilder - Minentätigkeit überall. Wir folgen dem Flusslauf bis zur Mündung. Auf der anderen Seite ist bereits Südafrika. Der Oranje ist die natürliche Grenze.


Vorbei geht´s am Golfplatz mit prächtig grünem Rasen. Wie herrlich für das Auge nach dem vielen Sand und Schotter. Das Rasenmähen kann man sich ersparen, denn das übernehmen die Wildtiere. Einige Oryxe, Springböcke, ein Strauß und Pferde sind am Grasen. Man kann es ihnen nicht verdenken, bei all diesem Nix, ist es schwierig Futter zu finden.

Die Wellen donnern an das Ufer. Der Atlantik macht seinen Ruf alle Ehre. Weit draußen sind die Diamantensuchschiffe unterwegs. Die Diamantensucher tauchen bis zum Grund, wo sie mit einem Art Staubsauger allen Schotter einsaugen, der an Bord gleich auf die wertvollen Steinchen untersucht wird. Der Rest wird wieder ins Meer gekippt.

Es ist kalt, 15°C und frischer Wind bläst uns um die Ohren. Wenn sich die Wolkendecke lichtet, spüren wir wenigstens ein paar warme Sonnenstrahlen auf unserer Haut. Wolfi will wissen, ob es sich auszahlt hier einen Claim abzustecken und sucht nach Klunkern. Fast jedes Steinchen wird gewendet, in die Hand genommen und überprüft - es könnte sich ja um einen Diamanten handeln. Nach 4 Tagen fahren wir weiter.

Was wir in einer Minenstadt machen? Hier gibt es ein privates Krankenhaus mit eigenem Labor und dort wollen wir den Covid 19 Test machen. Wir hoffen, dass er innerhalb von 72 Stunden fertig ist, damit wir nach Südafrika einreisen dürfen. Ob wir das schaffen?

 

 

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