TEAM

 

VERENA GRITSCH:

Bj. 1975

Wäsche waschen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber Wolfi macht es auch nicht, also bleibt es an mir hängen. Kochen tu ich schon lieber. Wenn es nach meinem Kopf geht, bin ich ganz umgänglich.

WOLFGANG GRITSCH:

Bj. 1969

Schlafend bin ich für Verena am leichtesten zu ertragen..... Wenn ich Recht bekomme, bin ich zufrieden. Außerdem weiß ich alles besser.

APOLLO:

Bj. 2005

........immer sind wir unterwegs. Es ist nicht einfach mit den beiden.

 

 

 

 

 

04.08.2011 - endlich ist es soweit. Für uns beginnt ein neuer Abschnitt in unserem Leben. Der große Traum, auf den wir die letzten Jahre hingearbeitet haben, wird wahr - wir reisen um die Welt.

 

Wie alles seinen Anfang nahm:

Die Reiselust steckte schon in uns beiden, als wir uns kennenlernten. Vom "normalen Urlaub" (Hotel + Auto, um die Gegend zu erkunden - neugierig waren wir schon immer) bis zum "Reisen mit dem eigenen Fahrzeug" vergingen einige Jahre. Ich redete immer öfter vom "Aussteigen auf Zeit" um zu Reisen. Wolfi konnte sich mit diesem Gedanken nur sehr schwer anfreunden. Nach einiger Zeit und viel Überredungskunst, stimmte er endlich zu. Also begann für uns die Vorbereitungszeit für die erste große Reise.

Ein Geländewagen schien uns das richtige Fahrzeug für Afrika. Als Zeitspanne veranschlagten wir 5 Monate und falls einer von uns beiden keinen Spaß mehr an der Sache hätte, würden wir sofort umdrehen und wieder nach Hause fahren.

Es kam ganz anders, als wir dachten, denn diese Reise veränderte unser ganzes Leben. Bevor wir noch in Kärnten angekommen waren, hatten wir schon die nächste Tour im Kopf. Das Reisefieber hatte nun uns beide voll erwischt.

Unser nächstes Ziel war Indien. 2 Jahre hartes Arbeiten, 7 Monate Reisen - so war der Plan. Aber mit einem Geländewagen konnten wir uns das beim besten Willen nicht vorstellen. Indien hat einfach zu viele Einwohner. In Afrika trafen wir Reisende, die mit einem zum Wohnmobil umgebauten Lkw herumfuhren. Da wurde die Idee geboren, dass wir uns auch einen Lkw anschaffen wollen. In Tirol wurden wir fündig, ein türkis-gelber Steyr Laster mit einem spartanisch ausgebautem Wohnkoffer drauf, wurde unser Eigentum. Wir hörten von einem Globetrotter-Treffen in Bayern. Da mussten wir hin, um uns Ideen für den Ausbau zu holen und andere Reisende kennenzulernen. Nun waren wir mittendrin in der Traveller-Szene. Wolfi ist handwerklich begabt und so nahmen wir dieses Projekt " Ausbau, Aufbau, Restauration" in Angriff.

Die zwei Asienreisen waren wunderschön, aber 7 Monate einfach zu kurz. Für die meisten Menschen ist es eine lange Zeit, aber nicht lange genug für uns. So geschah es, dass wir uns immer mehr den Träumereien hingaben, wie es wohl wäre, ohne an diesem bestimmten Tag X wieder zu Hause sein zu müssen. Einfach so lange an Orten verweilen zu können, wie wir wollen, ohne eine gewisse Zeitspanne zu haben. So wurde die Idee geboren, unser Leben in Kärnten aufzugeben, unser Hab und Gut zu verkaufen, um auf unbestimmte Zeit Reisen zu können.

Unseren treuen Reisegefährten, den Steyr-Lkw tauschten wir gegen einen Mercedes, da man für diesen leichter Ersatzteile auf der ganzen Welt bekommen würden. Der LAK wurde verkauft, ein gebrauchter Tiefkühlkoffer angeschafft. Durch den rechteckigen Koffer hatten wir die Möglichkeit oben Staukästen hinzubauen und somit mehr Platz zu schaffen. Unser Haus wurde verkauft und seinen neuen Besitzern übergeben. Das Geld haben wir angelegt, um die Reise finanzieren zu können.

Wolfi hat seinen Job aufgegeben, um sich voll und ganz auf unser "neues Zuhause" konzentrieren zu können. Installateur und Heizungstechniker hat er vor vielen Jahren gelernt, nun sind auch noch seine Mechaniker- und Tischlerkenntnisse gefragt, die er sich im Laufe der Zeit angeeignet hatte.

Nach 2 Jahren Arbeit, ist es im Mai 2011 endlich soweit - unsere WELTREISE kann beginnen!

Nun sind wir "on the road" und geniessen das Leben. Freiheit und Zeit sind uns sehr wichtig, und beides haben wir nun genug. So lange uns das Reisen Spaß macht, ziehen wir um die Welt. Wir hoffen, dass uns diese Neugierde, die uns jetzt antreibt, lange erhalten bleiben wird..

 

 

 

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